Jetzt Kontakt aufnehmen →
Fallbeispiel – Von der Unsicherheit zur Klarheit

Fallbeispiel

Von der Unsicherheit
zur finanziellen Klarheit

Wie eine ganzheitliche Finanzplanung aus einem diffusen Bauchgefühl eine tragfähige Strategie machte.

Name und persönliche Details wurden zum Schutz der Privatsphäre geändert.

Ausgangssituation

Florian, Mitte 30, Naturwissenschaftler und verbeamtet, aus Gräfelfing bei München. Er hatte vor kurzem freiwillig auf 75 % reduziert – mehr Zeit für das, was ihm wirklich wichtig ist: Bergwandern, Zeit in der Natur, Raum zum Durchatmen.

Finanziell hatte Florian bis dahin alles „nach Bauchgefühl“ gemacht. Seine Ersparnisse lagen fast vollständig auf einem gering verzinsten Konto bei einer Volksbank und einem alten Festgeld, das seit Jahren vor sich hin dümpelte. Dazu kamen eine privat abgeschlossene BU-Versicherung, eine Lebensversicherung und ein alter Bausparvertrag. Einen echten Überblick über seine Gesamtsituation hatte er nie.

Florian beschrieb sich selbst als jemand, der sich „nicht so gerne mit Zahlen beschäftigt“ – und das Ausfüllen einer einfachen Ausgabenübersicht war für ihn eine echte Herausforderung. Gleichzeitig war ihm bewusst, dass er sich nicht ewig darauf verlassen kann, dass „das schon irgendwie passt“. Die zentrale Frage, die ihn zu mir brachte:

„Kann ich mir das leisten – weniger arbeiten, ohne dass es irgendwann eng wird?“

75 % Teilzeit

Bewusst reduziert für mehr Zeit in den Bergen und in der Natur – aber mit dem unguten Gefühl, ob die Rechnung langfristig aufgeht.

Alles nach Gefühl

Ersparnisse auf einem Volksbank-Konto, ein Festgeld das seit Jahren läuft, keine Struktur.

Kein Gesamtbild

BU-Versicherung, Lebensversicherung, ein alter Bausparvertrag – aber keine Ahnung, wie alles zusammenwirkt.

Phase 1

Lebenssituation verstehen – nicht nur Zahlen sammeln

Am Anfang stand nicht die Geldanlage, sondern das Leben. Mit dem Lebensradar haben wir erfasst, welche Ereignisse in den nächsten Jahren und Jahrzehnten auf Florian zukommen könnten:

Was da ist

Keine Kinder, keine Immobilie, keine laufenden Kredite. Eine überschaubare Ausgangslage – und genau darin lag eine wichtige Erkenntnis.

Was kommen könnte

Eine längere Auszeit, ein anstehender Wohnungswechsel, eine mögliche Schenkung aus der Familie. Vieles noch vage – aber dokumentiert.

Ziel war nicht Punktgenauigkeit

Sondern ein Rahmen, den wir Jahr für Jahr gemeinsam aktualisieren können. Finanzplanung ist kein Foto – sie ist ein Film.

Phase 2

Finanzplanung – das große Bild sichtbar machen

Sämtliche Einnahmen und Ausgaben flossen ins Finanzplanungstool: Bezüge, Krankenversicherung, Lebenshaltungskosten, Versicherungsprämien, Reisebudget – alles mit einer Inflationsannahme von zwei Prozent pro Jahr.

Dann kam der Moment, der für Florian den größten Unterschied machte: Die Projektion zeigte, dass seine Versorgungsansprüche zusammen mit den bestehenden Vorsorgeverträgen ausreichend sind – auch bei der reduzierten Arbeitszeit.

„Ich hatte immer gehofft, dass es passt. Aber es jetzt schwarz auf weiß zu sehen – das ist ein ganz anderes Gefühl.“

– Florian, nach der Finanzprojektion

Die entscheidende Erkenntnis: Es geht gar nicht mehr darum, eine Lücke zu schließen. Sondern darum, mit dem vorhandenen Geld das Maximum aus seinem Leben herauszuholen. Die Fragestellung dreht sich plötzlich um: Was ist jetzt noch alles möglich? Mehr Reisen? In ein paar Jahren noch weiter reduzieren? Vielleicht irgendwann in ein Arbeitsfeld wechseln, das weniger Geld bringt, aber mehr Erfüllung? Oder seine Nichte stärker unterstützen, die gerade ihr Studium beginnt?

Wir spielten zusätzlich Szenarien mit höherer Inflation durch (2,5 %, 3 %, 4 %) und zeigten, dass die Situation selbst unter pessimistischen Annahmen tragfähig bleibt – vorausgesetzt, man lässt das Vermögen nicht auf einem Girokonto versauern.

Phase 3

Risikoprofil – verstehen, wie man wirklich tickt

Statt einen Standardfragebogen auszufüllen, haben wir ein wissenschaftlich fundiertes Risikoprofil erstellt und mit einem Coaching-Ansatz vertieft: Wie bin ich eigentlich wirklich, wenn es um finanzielle Risiken geht – und warum?

Ist-Zustand

Wachstumsanteil im Vermögen bei nur 18 % – deutlich unter seiner Komfortzone von 25–45 %.

Erkenntnis

Florian konnte es sich leisten, bei der freien Anlage deutlich mutiger zu sein – ohne seine Komfortzone zu verlassen. Mehr Wachstumsanteil bedeutet höhere erwartete Rendite – und damit mehr Möglichkeiten für sein Leben. Emotional tragbar, weil die Pension als Sicherheitsnetz wirkt und eine laufende Begleitung dafür sorgt, dass er in turbulenten Phasen nicht allein ist.

Die Beamtenpension als „Anleihenbaustein“

Wer eine sichere staatliche Pension hat, besitzt bereits einen enormen konservativen Vermögenswert. Rechnet man diesen mit, verschiebt sich die Gesamtperspektive erheblich – mehr Spielraum für Wachstum im frei verfügbaren Vermögen.

Phase 4

BU-Versicherung – brauche ich das noch?

Wir beantworteten die Frage nicht mit Meinungen, sondern mit Szenarien.

Mit BU-Absicherung

Die Lücke zum gewohnten Lebensstandard wird geschlossen. Vermögen bleibt intakt – auch im Worst Case.

Ohne BU-Absicherung

Das einzige Szenario, das Florian' Finanzplanung wirklich gefährden könnte. Vermögen wäre je nach Szenario Mitte 70 aufgebraucht.

Eine Reduzierung hätte nur ca. 65 € pro Monat gespart. Der entscheidende Gedankenanstoß: Wie viel Zeit, Energie und Entscheidungskapazität will Florian noch in die Frage investieren, ob er sich 65 € sparen möchte oder nicht?

Die Entscheidung: Die Absicherung bleibt bestehen, in voller Höhe.

Phase 5

Anlage umsetzen – strukturiert und begleitet

💰

Sicherheitsreserve

Auf dem Tagesgeldkonto – ausreichend für absehbare Ausgaben, als emotionaler Puffer und inklusive Rücklage für eine geplante Auszeit.

📈

Depot aufgebaut

60 % breit gestreute Aktien-ETFs, 40 % konservative Anleihenfonds. Prognosefrei, global diversifiziert, kostengünstig.

🏢

Tagesgeld gewechselt

Von 0,5 % bei der Hausbank zu einem AAA-gerateten europäischen Anbieter mit marktüblicher Verzinsung.

🔄

Rentenversicherung umgestellt

Von teuren aktiv gemanagten Fonds auf kostengünstige, breit gestreute Indexfonds.

„Ehrlich gesagt hab ich Respekt davor, da reinzuschauen.“

– Florian, vor dem ersten Blick ins neue Depot

Genau deshalb haben wir die ersten Monate gemeinsam regelmäßig ins Depot geschaut – nicht um zu handeln, sondern um zu lernen, wie es sich anfühlt, wenn Kurse schwanken. Dieser begleitete Einstieg ist entscheidend, damit die Strategie auch in turbulenten Zeiten durchgehalten wird.

Das Ergebnis

Nach fünf Beratungsterminen über rund zehn Wochen hat Florian vollständige Klarheit über seine finanzielle Situation – heute und für die kommenden Jahrzehnte.

Bestätigt

Teilzeit bei 75 % ist langfristig tragfähig – auch unter pessimistischen Annahmen.

🔎

Sichtbar

Alle Vermögenswerte auf einen Blick – inklusive der oft unsichtbaren Versorgungsansprüche.

🛡

Passend

Anlagestrategie, die zur Risikobereitschaft passt – nicht auf Spekulation basiert.

Vermögen strukturiert

Volksbank-Konto und altes Festgeld aufgelöst – aufgeteilt in Sicherheitsreserve, Depot und optimiertes Tagesgeld bei einem AAA-gerateten Anbieter.

Pension als Fundament erkannt

Die Beamtenpension als konservativer Vermögenswert ermöglicht im frei verfügbaren Vermögen deutlich mehr Wachstum – ohne die Komfortzone zu verlassen.

BU-Absicherung geklärt

Szenarien durchgerechnet, Entscheidung getroffen: Die Absicherung bleibt in voller Höhe bestehen – weil 65 Euro Ersparnis das einzige echte Risiko nicht wert sind.

Rentenversicherung optimiert

Von teuren aktiv gemanagten Fonds auf kostengünstige, breit gestreute Indexfonds umgestellt – gleiche Struktur, deutlich weniger Kosten.

„Zum ersten Mal hab ich das Gefühl, dass ich wirklich weiß, wo ich stehe – und wohin ich will.“

– Florian, nach Abschluss des Beratungsprozesses

Nicht Produkte. Perspektive.

Nicht um maximale Rendite, sondern um die richtige Balance aus Chancennutzung und emotionaler Tragfähigkeit. Nicht um einmalige Entscheidungen, sondern um eine laufende Begleitung, die sich dem Leben anpasst – nicht umgekehrt.

Eure Situation ist anders. Euer Plan auch.

Jede Finanzplanung beginnt mit einem Gespräch – ehrlich, unverbindlich und ohne Verkaufsdruck.

Kostenloses Erstgespräch vereinbaren →